Grafikwettbewerb für Seitenkopf

Oktober 6, 2007

Den Kopf dieser Blog-Seite könnte man grafisch bearbeiten. Wer eine Idee hat, setzt sich am besten mal hin und macht ein paar Entwürfe. Die fertige Grafik muss 750 x 140 Pixel betragen.


Kurzporträt: Euer Klassenvorstand

Oktober 4, 2007

Der Klassenvorstand auf Urlaub und noch etwas jünger als heuteIn ein paar Zeilen 52 Lebensjahre zu verpacken, geht nicht. Daher nur ein bisschen etwas zu mir in Stichworten:

Anfänge und Schulzeit

Geboren, aufgewachsen und in die Volksschule gegangen in Wagrain / Salzburger Land. Ab dem zehnten Lebensjahr für neun Jahre in einem Internat Nähe Salzburg. Dort maturiert und zudem den Beruf des Maschinenschlossers erlernt.

Studium

Ab 1974 an der Uni Salzburg Deutsch und Geschichte studiert, 1980 abgeschlossen. Daneben gearbeitet, unter anderem als: Ausfahrer in einer Lederfabrik, Akkord-Schweißer, Hausmeister in einem Kindergarten, Skilehrer, Fremdenführer an der Festung Hohensalzburg, Heimleiter in einem Erholungsheim für Bauarbeiter…

Beruf

Nach dem Zivildienst beim Post- und Telegrafenbauamt Linz ab Herbst 1981 Lehrer, zunächst an der HBLA-Auhof, dann an der Modeschule Linz und schließlich an der HBLW-Landwiedstraße Linz. Von 1989 bis 2001 reduzierte Lehrverpflichtung, daneben freiberuflicher Projektbetreuer (vor allem im Bereich „Computer und Pädagogik“) und von 1995 bis 2001 Mitarbeiter in der Lehrerfortbildung am Pädagogischen Institut (nunmehr Pädagogische Hochschule).

Seit 2002 wieder zur Gänze in der Schule. Fächer: Deutsch, Geschichte, Projektmanagement, Kommunikation und Präsentation. Außerdem betreue ich die Homepage der Schule redaktionell und leite den Ausschuss für Informationstechnologie an der Schule.

Privat

Glücklich verheiratet seit 1980, Tochter Alina (1986) und Sohn Thomas (1993). Wohnort: Traun. Zu meinen Freizeitvorlieben gehören neben der Familie vor allem das Theater, die Bücher, Fußball, das Laufen und ein paar andere Dinge.


Buchstaben-Elfchen: Das O

Oktober 4, 2007

O
Ottos Obst
Ohne Schoko offenbar
Ob Otto Ovomaltine mochte?
Sowieso!


Lesen

Oktober 3, 2007

Karl der Große im Untersberg

Ich bin seit meinem fünften Jahr eine Leseratte. Woher das kommt? Keine Ahnung. Jedenfalls sind Bücher meine Wegbegleiter.

Meine Salzburger Sagenwelt

Die frühesten Leseerinnerungen stammen aus der Volksschulzeit. Fasziniert haben mich damals Sagen. Vor allem die Sagen aus dem Salzburger Land (woher ich komme). Besonders die eine, nach der angeblich Karl der Große mit seinen Getreuen um einen riesigen Tisch im Untersberg sitzt; wenn sein Bart dreimal um den Tisch gewachsen ist, dann, so hieß es, werde das Jüngste Gericht (unter dem ich mir nicht sehr viel, aber etwas ziemlich Schreckliches vorgestellt habe) kommen. Die Sagen des klassischen Altertums mit Troja und Odysseus knüpften daran nahtlos an.

In der Unterstufe gab es für mich nur einen Autor – und der hieß Karl May. Er hat Dutzende Bände über Winnetou und Old Shatterhand geschrieben, und ich habe die meisten gelesen.

Lesen statt Shoppen und Fernsehen

In der Oberstufe folgte meine literarische Prägung. Jedes Jahr hatte ich einen neuen Lieblingsautor. Mit 15 lernte ich Hermann Hesse kennen, mit 16 Bert Brecht, mit 17 Georg Trakl, und Woche für Woche habe ich drei bis fünf Bücher gelesen. Wie das ging? Ich war in einem Internat, Fernsehen gab’s höchstens einmal die Woche (und da nur FS 1, so hieß damals ORF 1), und auch sonst gab es wenig Möglichkeiten, sich abzulenken. „Shoppen“ war noch nicht einmal als Begriff geläufig, und in der Praxis gab es das schon gar nicht.

Und heute? Heute lese ich am liebsten Amerikaner – aus dem Noden und dem Süden: Philip Roth, John Irving, Tom Wolfe, John Updike und einige andere aus den USA, Gabriel Garcia Marquez, Mario Vargas Llosa, Jorge Amado und ein paar andere aus Lateinamerika.

Irvings „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ sollte man spätestens mit 20 gelesen haben, Roths „Jedermann“ unbedingt bis zu seinem 40. Lebensjahr. „Die Liebe in Zeiten der Cholera“ von Marquez gehört zu den schönsten Liebesromanen aller Zeiten, „Das Fest des Ziegenbocks“ von Varags Llosa gibt Auskunft über die Ungerechtigkeit auf dieser Welt, und Jorge Amados „Viva Terese“ ist ein Frauenroman der ganz besonderen Art. Aber sorry, meine Schülerinnen und Schüler aus der 1AHL; für diese Bücher seid ihr vermutlich noch alle ein bisschen zu jung.

Empfehlungen für Jugendliche

Was empfehle ich euch? Neben den Jugendromanen in unserer Schulbibliothek (am besten bei der erweiterten Abfrage „ab 14″ eingeben) den Roman „Abschied von Sidonie“ von Erich Hackl und vielleicht (für manche) „Ausgrenzung“ von Waltraud Anna Mitgutsch. Und dann gibt es da noch ein Buch, das in den Buchhandlungen nicht mehr erhältlich ist, von dem wir aber noch ein paar Restexemplare in der Schule haben – „Sheila“ von Tory L. Hayden.

Wer nicht gerne liest, der sollte es zumindest mal mit Theater versuchen. Wir gehen am 29. Oktober vormittags alle zu „Candide“ in den Kammerspielen, am 11.11. sind wir abends fast alle im Theater Phönix bei Nestroys „Talisman“. Und am 15. Oktober kommt Werner Egli zu uns an die Schule. Er ist ein Jugendbuchautor, doch sein Vortrag hat Theaterqualität – ich habe ihn schon einmal erlebt.